Am 7. April 2016 gepostet in .

IVS für kulturelle Vielfalt und gegen Fremdenfeindlichkeit

Der Film ist eine Kunstform, die sich durch Vielfalt auszeichnet und die Grenzen des Denkbaren zu überwinden in der Lage ist. Der IVS unterstreicht als Berufsverband aus dem Bereich der Filmsynchronisation diese kulturelle Vielfalt. Der aktuell von einigen Seiten artikulierten Fremdenfeindlichkeit gegenüber Mitmenschen anderer Nationen begegnen wir mit Unverständnis und verurteilen sie entschieden.

Foto: Shutterstock.com / Rawpixel.com
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Der Film ist eine Kunstform, die sich durch Vielfalt auszeichnet und die Überwindung der Grenzen des Denkbaren darzustellen in der Lage ist. Der Film dient als Kommunikationsmittel zwischen verschiedenen Kulturen und kann so ein Verständnis für das Miteinander in der Völkergemeinschaft schaffen.

Die Synchronisation von Filmwerken hat somit auch für den deutschsprachigen Raum eine besondere Aufgabe. Durch sie wird der Gemeinschaft ein Weltrepertoire zugänglich gemacht – nicht nur sprachliche Barrieren werden überwunden, vielmehr wird ein Zugang zu fremden Kulturen geschaffen und damit ein Beitrag im Sinne der kulturellen Vielfalt einer globalisierten Welt geleistet.

Der IVS unterstreicht als Berufsverband der Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem Bereich der Filmsynchronisation diese kulturelle Vielfalt. Der aktuell von einigen Seiten artikulierten Fremdenfeindlichkeit gegenüber Mitmenschen anderer Nationen begegnen wir mit Unverständnis und verurteilen sie entschieden. Auch wenn fremde Kulturen in mancherlei Hinsicht für viele Menschen eine Herausforderung darstellen, bieten sie uns eine Bereicherung, die sich insbesondere im Bereich der Kunst deutlich niederschlägt.

„Die Gewalt und Fremdenfeindlichkeit gegenüber Menschen, die unter unvorstellbar widrigen Bedingungen ihre Heimat verlassen mussten um ihr Leben zu schützen, schockiert uns sehr. Die Radikalität bestimmter politischer Bewegungen gefährdet in dieser Hinsicht nicht nur kulturelle Werte, es wird zudem ein für uns fremdes Gesellschaftsbild gezeichnet, das wir schon der Vergangenheit zugeordnet hatten“, erklären die Vorstandsmitglieder des Verbandes.

Bei der Synchronisation von Filmwerken leben wir von Produktionen, die aus dem Ausland kommen: viele aus den USA, aber auch aus dem europäischen, afrikanischen und asiatischen Ausland. Wir machen fremdsprachliche Produktionen für den deutschsprachigen Raum verständlich, mit dem Anspruch die kulturellen und landestypischen Eigenheiten der Produktionsländer nicht zu sehr zu verfälschen. Wir leben von der kulturellen Vielfalt dieser Welt.

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