Am 25. April 2015 gepostet in .

Scalamedia-Verträge

Zum Jahresbeginn 2015 wurden von der Scalamedia GmbH an die bei dem Unternehmen beschäftigten Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler „Haupt-“ und „Rahmenverträge“ verschickt, die einige unglückliche Klauseln enthielten. In Zusammenarbeit zwischen IVS und BFFS wurde nun mit der Scalamedia GmbH eine Übergangsregelung geschaffen, die inhaltlich der derzeitigen Branchenübung entspricht.

Foto: Shutterstock.com
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Seit dem 2. Dezember 2014 hat Scalamedia den Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspielern einen „Hauptvertrag Synchronsprecher“ – auch bezeichnet als „Rahmenvertrag Synchronsprecher“ – vor Beginn einer Zusammenarbeit als projektübergreifende Vereinbarung zur Unterzeichnung übersandt. Ebenfalls seit diesem Zeitpunkt legt Scalamedia den Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspielern bei den jeweiligen Synchronprojekten einen „Projektvertrag Synchronsprecher“ vor, der auf den Hauptvertrag Bezug nimmt.

Auf Wunsch und Anregung des IVS und des BFFS wurde in Zusammenarbeit mit Scalamedia eine Ergänzungsvereinbarung geschaffen, die diese Verträge für die Zukunft und in gewissem Umfang auch rückwirkend abändert. Für den rein praktischen Ablauf im Studio oder auch schon bei der Terminabsprache im Vorfeld ist folgendermaßen zu unterscheiden:

  • Diejenigen, die den Hauptvertrag bereits unterschrieben und an Scalamedia geschickt haben, weisen bei der Terminabsprache darauf hin. An den dann zu unterzeichnenden Projektvertrag wird in diesem Fall die Ergänzungsvereinbarung angehängt, die auf diese Weise den Inhalt der Verträge abändert. Hilfreich ist in einem solchen Fall natürlich auch, wenn man ein entsprechendes Exemplar parat hat, falls vergessen wurde ein solches bereit zu legen. Die neuen Projektverträge sind dann schon den Maßgaben der Ergänzungsvereinbarung entsprechend angepasst.
  • Diejenigen, die bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Hauptvertrag unterzeichnet haben und somit auf dessen Grundlage bei noch keinem Projekt bei Scalamedia beschäftigt waren, erhalten bereits angepasste Hauptverträge. Für die Kolleginnen und Kollegen ergibt sich insoweit kein Mehraufwand.

Die Unterscheidung erklärt sich aus rein ökonomischen Gründen, da eine erneute Versendung der kompletten Verträge einen Mehraufwand bedeuten würde, der sich durch die hier dargestellte Lösung gering halten lässt.

Bei Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.

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