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Am 7. April 2017 gepostet in .

BGH weist Nichtzulassungsbeschwerde im Fall Off zurück

Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Das seit über zehn Jahren laufende Verfahren des Synchronschauspielers gegen Walt Disney ist damit abgeschlossen. Das Urteil des Kammergerichts vom 1. Juni 2016 ist somit rechtskräftig. Das Verfahren setzt erstmals einen Anspruch auf angemessene Beteiligung nach § 32a UrhG eines Synchronschauspielers durch. Üblich ist dahingehen eine Vergütung, die sich nicht an den Nutzungshandlungen orientiert.

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Am 3. April 2017 gepostet in .

Urteil des BSG erweitert die Anwendung der Unständigkeit

Bundessozialgericht in Kassel

Der InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) begrüßt das richtungsweisende Urteil, da es die Abrechnungspraxis für synchronschauspielerische Einsätze erheblich vereinfacht. Hier dürfte künftig grundsätzlich nur die Unständigkeit zur Anwendung kommen. Das Gericht ändert damit seine jahrzehntelange gefestigte Rechtsprechung und erweitert den Anwendungsbereich unständiger Beschäftigungen erheblich.

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Am 31. März 2017 gepostet in .

Vorstand des IVS ohne Gegenstimmen wiedergewählt

Mitgliederversammlung des IVS / Foto: Kornelia Boje

Die Mitglieder des Vorstands des IVS (Dominik Auer, Ilona Brokowski und Till Völger) sind von der Mitgliederversammlung ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt worden. Zudem befürworten die Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler weitere Annäherung ihres Verbandes an den Bundesverband Schauspiel, mit dem schon lange eine enge Partnerschaft besteht.

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Am 4. Januar 2017 gepostet in .

Sozialversicherungsträger revidieren ihre Rechtsansicht

Dienstgebäude der Deutschen Rentenversicherung Bund am Fehrbelliner Platz in Berlin; Foto: Deutsche Rentenversicherung Bund / Olaf Gerth

Als Reaktion auf die Beschlüsse des Bundessozialgerichts zum Sozialstatus von Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspielern haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung ihre Rechtsauffassung angepasst. Das Rundschreiben aus dem Jahre 2005 zu dieser Fragestellung wurde revidiert. Spätestens mit Wirkung zum 1. Januar 2017 werden die Prüfdienste die Rechtslage anwenden.

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Am 23. Dezember 2016 gepostet in .

IVS begrüßt Gesetzesbeschlüsse zur Urheberrechtsreform

Blick in den Plenarsaal / Foto: Marc-Steffen Unger

Das Ergebnis der Reformdebatte um das Urhebervertragsrecht ist in der Gesamtschau als guter Schritt in die richtige Richtung zu bewerten. Insbesondere Schauspielerinnen und Schauspielern wird durch die Beschlüsse des Gesetzgebers deutlich Rückenwind gegeben. Dennoch bleibt das Gesetz in einigen Punkten hinter den Erwartungen der Kreativen und den Anforderungen der Praxis zurück.

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