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Am 30. Juli 2018 gepostet in .

LG München: Synchron-Gagen unangemessen niedrig

Landgericht München

Das Landgericht München stellt fest, dass die in der Synchronbranche allgemein üblichen Gagen nicht als angemessen angesehen werden können. Die seit jeher so geringe Vergütung stelle einen Verstoß gegen das verfassungsrechtlich geschützte Eigentumsrecht der Urheber und ausübenden Künstler dar. Die üblichen Gagen liegen rund 300 Prozent unter entsprechenden Vergütungssätzen aus tarifvertraglichen Regelungen.

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Am 8. Mai 2018 gepostet in .

BFFS beschließt Satzungsänderungen

Mitgliederversammlung des BFFS in Frankfurt am 5. Mai 2018

Die Weichen für die Verschmelzung mit dem IVS sind gestellt. Der BFFS hat auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung in Frankfurt am 5. Mai 2018 wichtige und zukunftsweisende Satzungsänderungen beschlossen. Dazu zählt die Möglichkeit für die Mitglieder, an wichtigen Entscheidungen in einem Online-Beschlussverfahren teilzunehmen. Auch ist ein effektiver Minderheitenschutz geregelt.

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Am 25. April 2018 gepostet in .

IVS und BFFS einigen sich mit Hermes Synchron

(c) Landgericht Potsdam

Rechtsstreit beendet. Der InteressenVerband Synchronschauspieler (IVS) und der Bundesverband Schauspiel (BFFS) erreichen eine Änderung der Vertragspraxis der Hermes Synchron. Diese verpflichtet sich, Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspielern keine Bestätigungserklärungen für erhaltene Vergütungen mehr abzuverlangen, ohne dass sie für ihre Arbeit bereits bezahlt wurden.

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Am 24. Oktober 2017 gepostet in .

Fälle sexueller Diskriminierung in der Synchronbranche

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Im Zuge der Weinstein-Berichterstattung wurden auch in der Synchronbranche Fälle sexueller Diskriminierung bekannt. Der InteressenVerband Synchronschauspieler (IVS) bietet Hilfe für betroffene Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler an. Der IVS plant gemeinsam mit seinen Partnern eine verbandsübergreifende Beschwerdestelle von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden.

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Am 18. Oktober 2017 gepostet in .

Schauspielverbände verurteilen Vorschlag zur Abschaffung von „Das Erste“

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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Nur so kann er seinen verfassungsrechtlichen Auftrag erfüllen und zur demokratischen Meinungsbildung in Deutschland beitragen. Der Angriff gegen Das Erste ist letztlich ein Angriff gegen alle Fernsehschaffenden. Der Vorschlag von Staatskanzleichef Rainer Robra (CDU) ist unhaltbar und nicht zur Lösung bestehender Probleme geeignet.

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