Am 26. September 2018 gepostet in .

BFFS und IVS sind jetzt eins!

Die maßgeblichen Schauspielverbände Deutschlands bündeln ihre Kräfte für die Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler im Bereich Bühne, Film/Fernsehen und Sprache/Synchron. Die Fusion beider Verbände wurde vom zuständigen Amtsgericht Berlin-Charlottenburg in das Vereinsregister eingetragen. Künftig repräsentiert der BFFS-Vorstand alle Berufsgruppen im Bereich Schauspiel.

(c) Shutterstock
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Berlin, 26. September 2018 – Der Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) und der InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) sind verschmolzen und bilden ab sofort die mit Abstand größte Schauspielorganisation Deutschlands. Das für diese Verbandsfusion zuständige Amtsgericht in Berlin Charlottenburg  hat nach Prüfung der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und der darauf basierenden Verträge die Vereinigung der beiden Verbände ins Vereinsregister eingetragen und damit rechtlich wirksam werden lassen. Unter dem Namen Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) vertritt die mitgliederstärkste Berufsvertretung der Bühnen-, Film-, Fernseh- und Synchronbranche die Interessen der über 15.000 Schauspielerinnen und Schauspieler auch als Gewerkschaft.

„Wir kooperieren bereits seit einigen Jahren sehr eng miteinander. Durch die Verschmelzung unserer Verbände ist jetzt endlich zusammengewachsen, was zusammengehört“, erklärt IVS-Vorstand Till Völger und Michael Brandner, Vorsitzender des BFFS ergänzt: „Viel zu lange hatten wir hierzulande keine Berufsvertretung für uns Schauspielerinnen und Schauspieler. Seit 2006 gab es endlich den IVS und den BFFS. Nun können wir mit vereinter Kraft mehr erreichen und unsere Forderungen gegenüber Sendern, Produzenten, Bühnen und Politik noch effektiver durchsetzen.“ Der BFFS hat jetzt über 3300 Mitglieder. Somit ist nahezu jeder Vierte dieser Berufsgruppe in dem Verband engagiert.

Die nächsten Schritte: Künftig repräsentiert der BFFS-Vorstand  alle Berufsgruppen. Die Synchronschauspielerinnen und -schauspieler erhalten einen festen Sitz wie ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Bühne und Film/Fernsehen auch jeweils einen festen Platz im Vorstand einnehmen werden. Das sieht die neue einheitliche Satzung vor, die vom BFFS schon im Mai dieses Jahres verabschiedet wurde. Für die Neuwahl des BFFS-Vorstandes wird bereits auf der ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung am 6. Oktober in Hamburg eine Wahlleitung gewählt.

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