Am 1. August 2016 gepostet in .

IVS bewertet angekündigte Übernahme der BSG positiv

Der InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) bewertet die geplante Übernahme der Berliner Synchron GmbH durch die Münchner S&L Medien Gruppe positiv. Das Insolvenzverfahren über die CINEMEDIA AG hat nach Angaben von Geschäftsführer Marcus Dröscher keine Auswirkungen auf das Geschäft der Berliner Synchron GmbH. Auch die Umzugspläne bleiben davon unberührt.

Foto: Berliner Synchron GmbH
Foto: Berliner Synchron GmbH

Berlin, 1. August 2016 – Der InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) bewertet die geplante Übernahme der Berliner Synchron GmbH durch die Münchner S&L Medien Gruppe positiv. Der Grund: Die Berliner Synchron ist das älteste Synchronunternehmen Deutschlands und bleibt nun voraussichtlich der Synchronbranche als Auftraggeber erhalten. Für die Berliner Synchron, mit der sich der IVS ebenso wie mit den anderen deutschen Synchronunternehmen regelmäßig austauscht, wäre die S&L Medien Gruppe ein Wunschpartner. Die Berliner Synchron ist laut eigenen Angaben nicht von dem Insolvenzverfahren der Muttergesellschaft CINEMEDIA AG betroffen, das am 27. Juli in Berlin eröffnet wurde. Mit der Übernahme durch die S&L Medien Gruppe ist zudem eine Rekapitalisierung der Berliner Synchron geplant.

„Ich freue mich, dass die Übernahme der Berliner Synchron durch die S&L Medien jetzt vorbereitet wird. Gelingt sie, kann die Gesellschaft ein verlässlicher Partner für die Schauspieler aber auch für die anderen Gewerke sein“, meint Till Völger, Vorstand des IVS. Mit derzeit 60 festangestellten Mitarbeitern sowie einer Vielzahl von regelmäßig beschäftigten Synchronschauspielern zählt die Berliner Synchron zu den größten Unternehmen der deutschen Synchronbranche. Seit ihrer Gründung im Jahre 1949 hat die Berliner Synchron in Berlin-Lankwitz über 8.000 Filme synchronisiert, darunter Produktionen wie Psycho, Der Pate und Forrest Gump sowie die meisten Star-Wars-Filme. Die Berliner Synchron rüstet sich bereits für die Zukunft: Anfang 2017 will sie ihre neuen Räumlichkeiten am Gasometer in Berlin-Schöneberg beziehen. Wie Geschäftsführer Marcus Dröscher gegenüber dem IVS bestätigte, werden auch diese Pläne nicht durch das Insolvenzverfahren der CINEMEDIA AG beeinflusst.

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