Am 20. September 2016 gepostet in .

IVS: Jetzt Meldungen für 2010 bis 2012 bei GVL abgeben!

Die GVL nimmt die Schlussverteilung der Rückstellungen aus den Jahren 2010 bis 2012 in Höhe von über 155 Millionen Euro vor und stellt am 4. Oktober 2016 Meldesystem um. Der InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) ruft daher alle Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler auf, ihre Meldungen rechtzeitig abzugeben und so ihre Vergütungsansprüche geltend zu machen – es lohnt sich!

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GVL nimmt Schlussverteilung der Rückstellungen in Höhe von über 155 Millionen Euro vor und stellt am 4. Oktober 2016 Meldesystem um.

Berlin, 20. September 2016 – Der Countdown läuft: Bis zum 31. Dezember 2016 müssen Künstler ihre Mitwirkungsmeldungen für die Jahre 2010, 2011 und 2012 bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) online eingereicht haben. An diesem Tag endet die Meldefrist für den Verteilungszeitraum. Der InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) ruft daher alle Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler auf, ihre Mitwirkungsmeldungen rechtzeitig abzugeben. Der Aufwand lohnt sich, denn seit der Umstellung auf das nutzungsbasierte Vergütungssystem schüttet die GVL nun erstmals in einer Schlussverteilung alle reservierten und noch nicht verteilten Vergütungen für den entsprechenden Verteilungszeitraum aus. Die Rückstellungssumme für diesen Zeitraum beträgt mehr als 155 Millionen Euro, die nach Ablauf der Meldefrist auf alle gemeldeten Beiträge nach einem festgelegten Schlüssel verteilt werden.

Quelle: GVL
Quelle: GVL

Die Meldefrist bezieht sich u.a. auf alle Filme und Serien, die in den Jahren 2010 bis 2012 auf den verteilungsrelevanten Sendern ausgestrahlt wurden. Das Produktionsdatum spielt dabei keine Rolle. Für Produktionen, an denen Synchronschauspielerinnen oder Synchronschauspieler mitgewirkt haben und für die aufgrund einer medialen Verwertung (Sendung) die Vermutung für die Vornahme von Abgabepflichtigen Nutzungshandlungen besteht (z.B. die Anfertigung von Privatkopien), können sie Geld erhalten. Grundlage für diese nutzungsbezogene Vergütung sind die Mitwirkungen, die der GVL bis zum 31. Dezember 2016 über das Online-Portal www.artsys.gvl.de gemeldet werden.

„Die Übermittlung der Daten an die GVL wird in Zukunft für die Künstler noch einfacher. Am 4. Oktober 2016 stellt die GVL dafür ein neues Meldesystem online“, erklärt IVS-Vorstand Till Völger. „In dem komplett überarbeiteten Online-Meldesystem können die Künstler ihre Mitwirkungen künftig schneller und effizienter an die GVL übermitteln und mehrere Hundert Mitwirkungen mit einem Mal abgeben“, ergänzt Völger, der auch GVL-Beiratsmitglied ist und dort gemeinsam mit Thomas Schmuckert vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) die Interessen der Schauspieler und künstlerisch Vortragenden vertritt. Der Zugang zur neuen Plattform erfolgt mit Hilfe der bisherigen Benutzerdaten.

„Der Zeitraum, in dem die Berechtigten ihre Meldungen für die Schlussverteilung 2017 abgeben können, nähert sich jetzt dem Ende – dafür wurde den Künstlern für das Nutzungsjahr 2010 insgesamt sechs Jahre Zeit gegeben. Die Sendedaten für die Jahre 2010 bis 2012 sind komplett erfasst und erfahren keine weiteren Ergänzungen, sodass die Meldungen abschließend vorgenommen werden können. Die GVL arbeitet bereits an einer Lösung, damit Künstler auch Produktionen melden können, welche noch nicht im Online-Portal zu finden sind“, schließt Völger.

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