Am 7. Juli 2016 gepostet in .

IVS schließt sich Vergütungsverhandlungen mit ARD an

Gemeinsam mit dem Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) und ver.di werden Tarifgespräche mit den ARD-Anstalten, ARD-Degeto und der Produzentenallianz geführt. BFFS und ver.di hatten die Gespräche angestoßen, woraufhin sich weitere Berufsverbände und Gewerkschaften dem Vorhaben anschlossen. Nach den bislang erfolgten Sondierungsgesprächen beginnt nun die Verhandlungsphase.

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Berlin, 7. Juli 2016 – Der InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) beteiligt sich an den vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) und ver.di angestoßenen Verhandlungen mit den ARD-Anstalten, ARD-Degeto und Produzentenallianz über Vergütungen für Urheber und ausübende Künstler bei Fernseh-Auftragsproduktionen. Dazu sollen fiktionale und non-fiktionale TV-Produktionen wie beispielsweise Dokumentarfilme, unabhängig von der Art des Finanzierungsmodells zählen. Nicht Gegenstand der Verhandlungen sind Eigenproduktionen der ARD-Anstalten – hier bestehen bereits Tarifverträge, die die Ansprüche der Kreativen sichern. Offizieller Verhandlungsbeginn war der 30. Juni 2016.

BFFS und ver.di führen die Verhandlungen gemeinsam und in enger Abstimmung mit dem IVS und anderen Berufsverbänden, die ergänzend weitere urheberrechtlich relevante Gewerke vertreten. Ziel ist eine Branchenlösung, die alle urheberrechtlich relevanten Gewerke und möglichst viele relevante Berufsverbände umfasst. Am Ende der Verhandlungen sollen ein Tarifvertrag und eine gemeinsame oder mehrere abgestimmte Vergütungsregeln stehen. Allen an den Verhandlungen beteiligten Verbänden soll damit eine Vereinbarung des Verhandlungsergebnisses ermöglicht werden.

„Unser Ziel sind nutzungsbezogene angemessene Vergütungen der Leistungen“, erklärt IVS-Vorstand Till Völger. „Da über Auftragsproduktion der ARD-Anstalten verhandelt wird, ist die wirtschaftliche Bedeutung für die Synchron-Branche begrenzt. Allerdings sind wird als Synchronschauspielerinnen und -schauspieler beispielsweise im Bereich deutsch-fremdsprachiger Co-Produktionen betroffen“, begründet IVS-Vorstand Till Völger die Relevanz für seinen Berufsverband.

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