Am 25. April 2018 gepostet in .

IVS und BFFS einigen sich mit Hermes Synchron

Rechtsstreit beendet. Der InteressenVerband Synchronschauspieler (IVS) und der Bundesverband Schauspiel (BFFS) erreichen eine Änderung der Vertragspraxis der Hermes Synchron. Diese verpflichtet sich, Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspielern keine Bestätigungserklärungen für erhaltene Vergütungen mehr abzuverlangen, ohne dass sie für ihre Arbeit bereits bezahlt wurden.

(c) Landgericht Potsdam
(c) Landgericht Potsdam

Berlin, 25. April 2018 – Der InteressenVerband Synchronschauspielere.V. (IVS) und der Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) haben ihren seit August 2017 bestehenden Rechtsstreit mit der Hermes Synchron GmbH aus Potsdam über die Verwendung von Vertragsdokumenten beigelegt. Das Ergebnis: Die Hermes Synchron verpflichtet sich, Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspielern keine Bestätigungserklärungen für erhaltene Vergütungen mehr abzuverlangen, ohne dass sie für ihre Arbeit bereits bezahlt wurden.

„Wir haben uns die Entscheidung, den Rechtsweg in dieser Sache zu beschreiten, nicht leicht gemacht. Da die Hermes Synchron aber trotz Abmahnung und vorheriger persönlicher Klärungsversuche an ihrer Vertragspraxis festhielt, waren wir zum Schutze unserer Kolleginnen und Kollegen dazu gezwungen“, erklärt IVS-Vorstand Till Völger, und Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir den Rechtsweg nicht bis zu Ende gehen mussten und uns mit der Hermes Synchron auf einen Vergleich verständigen konnten.“ Generell streben IVS und BFFS einen partnerschaftlichen Dialog mit den Synchronfirmen, Verleihern und Produzenten an.

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